Armreif und Ring Terzetto von Biegel

Ring Ondata von Biegel, Feingold mit Citrin302 Goldmedaillen wurden im Laufe der diesjährigen olympischen Sommerspiele vergeben. 302 glänzende Scheiben, die für Spitzenleistungen stehen – jedoch nicht, wie ihr Name es vermuten lässt, ganz und gar aus Gold gefertigt sind. Aufgrund der Größe der Ehrenplakette wird stattdessen Silber 925 verwendet, verrät wikipedia. Dieses wird schließlich mit einer Auflage von mindestens 6 Gramm vergoldet. Grob überschlagen, ist so allein schon die Goldauflage (bei Gold 750) 190 Euro wert – das Silber noch nicht mitgerechnet. Bei einer Feingoldplattierung wären es sogar rund 250 Euro. Diese Zahlenspielereien verdeutlichen, wie kostbar das Edelmetall ist und lassen verstehen, warum schon so mancher Abenteurer dem Goldrausch verfallen ist.

Ring Luna von Biegel in Feingold Obwohl Gold auch eine bedeutende Rolle in der Industrie (speziell in der Elektronik), Optik und Medizin inne hat, werden 85 Prozent des derzeit geförderten Materials für die Schmuckverarbeitung genutzt. Lediglich 3 Prozent liegen in den Tresoren der großen Banken und dienen als Wertanlage, wobei dieser Anteil durch die wirtschaftliche Entwicklung zurzeit etwas höher sein dürfte. Reines Gold (Bezeichnungen: Feingold, Gold 999/-, 24 karat) zeichnet sich durch einen edlen gelben Glanz aus und so weich, das mit etwas Kraft Abdrücke darauf hinterlassen werden können. Daraus resultiert übrigens der Bisstest bei Goldmünzen 😉 Um das Edelmetall härter und widerstandsfähiger zu machen wird es mit anderen Metallen, in der Regel Silber und Kupfer legiert.  Auf diese Weise können auch andere Farben als das charakteristische Gelbgold erreicht werden. Sehr edle Goldlegierungen sind solche, die aus 750 (von 1000) Teilen Gold bestehen. Die nächste gebräuchliche Legierung ist Gold 585. Schmuck aus Gold 333 besteht nur zu einem Drittel aus Gold und zu zwei Dritteln aus anderen Metallen und ist deshalb für Menschen mit Allergien oft nicht verträglich bzw. verändert durch Korrosion sein Aussehen. Eine Anschaffung eines solchen Schmuckstücks, das in vielen Ländern übrigens nicht als Gold bezeichnet werden darf, sollte gründlich überdacht werden.

Ring Unito von Biegel in Feingold Schmuck aus purem Gold (Feingold) wird eher selten angeboten, obwohl hier die satte und reine Farbe des Edelmetalls am stärksten zur Geltung kommt. Ein Schmuckhersteller, der sich noch intensiv dem Feingold widmet, ist der Frankfurter Designer und Juwelier Marc-Jens Biegel. Schmuck aus 24 karat Gold ist fest in seiner Kollektion etabliert, die natürlich auch Stücke in Gold 750 und Sterlingsilber umfasst. Die feinen Preziosen entfalten ihren edlen Glanz mal ganz pur, ein anderes Mal konkurrieren prachtvolle Farbedelsteine und Diamanten um die Gunst der Schmuckträgerin. Weiche Linien und Formen bestimmen die Feingoldkollektion, deren Bearbeitung durch die spezifischen Materialeigenschaften reinen Goldes eine besondere Herausforderung darstellt. So muss das weiche Edelmetall durch Schmieden und Verdichten widerstandsfähig gemacht werden. Das Ergebnis sind kostbare Kleinode, die die unvergleichliche Magie und Faszination des Goldes und seine Ursprünglichkeit wunderbar widerspiegeln.

Fotos: Biegel

Jeannine Reiher

Jeannine Reiher schreibt seit über 20 Jahren über Funkelndes, Originelles und Außergewöhnliches, über große Marken und junge Einzeldesigner. Damit diese nicht nur im Blog und in Fachmagazinen Aufmerksamkeit erhalten, unterstützt sie diese gern auch mit Texten und PR-Arbeit. www.schmuck-pr.de

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