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Inhorgenta 2016: Palido Fine Jewels

Palido OhrschmuckMit der Echtschmuckmarke Palido Fine Jewels stellt die Linzer Firma S. Paukner auf der Inhorgenta Munich wieder einmal zahlreiche neue Ideen vor, welche die Herzen der Kundinnen in der kommendenen Saison erobern möchten. Eines der großen Trendthemen 2016 ist echter Schmuck aus Gold mit Diamanten und die Linie Palido Diamonds möchte dabei eigene Akzente setzen. So gibt es einen neuen Anhänger mit Brillant in Krappenfassung sowie einer Kette, beides massiv und mit viel Sorgfalt gearbeitet in 585 und 750 Weißgold.

Ein weiteres Trendthema sind Antragsringe, in der Kollektion Palido First Love finden sich kostbare Brillantringe für die Herzensdame in 585 Gold gefertigt. Die Palido Frühjahrskollektionen runden das Angebot ab. Hier handelt es sich um hochwertigen Schmuck, der mit originellen Formen, liebevollen Details sowie kreativem und frischen Touch überzeugt – Juwelen passend zu den aktuellen Trends in der Mode. Ein Beispiel sind die eingearbeiteten Herzen in der Fassung der Steine bei den Solitaire Ringen oder die zarte Verarbeitung der geometrischen Ringe.

 

Inhorgenta 2016: Qudo

QudoFreut euch, der Sommer wird zart! Ob Bonbonrosa, Mint, Sugar Coral oder Zuckerwatteblau, für jeden Geschmack bieten die Pastelltöne der Accessoires von Qudo genau das Richtige. Die Uhren, Ohrringe und Armbänder passen sich dem Wetter an und strahlen in frischen und soften Farben. Besonders weich wirken die Stücke durch die Fassungen in roségoldenen Tönen.

Der zarte Schmuck von Qudo ist daher ganz sicher ein Must-Have nicht nur für die heißen Tage und lassen sich zu jedem Anlass miteinander kombinieren. Ob klassisch zum Business-Look oder eher etwas lässiger zum After-Work-Drink.

Bilder: (c) Hersteller

Modeschmuck: Zu viele mit Nickel

Schlechte Nachrichten für Nickelallergiker. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat 556 Modeschmuck-Ohrringe und -stecker getestet und dabei in fast jedem sechsten zu viel Nickel gefunden (17,4 Prozent). Besonders bedenklich: Der Wert ist gegenüber 2008 gestiegen. Damals lag der Anteil noch bei 14 Prozent, was ebenfalls noch sehr hoch ist. „Es ist an der Zeit, dass sowohl die Hersteller als auch die Importeure dafür sorgen, dass die Grenzwerte eingehalten werden,“ äußerte sich BVL-Präsident Helmut Tschiersky im Spiegel.
Das Problem scheint aber im Wesentlichen Ohrschmuck zu betreffen. Denn anderen Teilen wie zum Beispiel Ringen oder Armbändern mit Verschlüssen sank der Anteil von Grenzwertüberschreitungen von zehn auf 4,9 Prozent.

Wir haben Juweliere und Goldschmiede gefragt, worauf man beim Schmuckkauf achten sollte und wie sich Nickelallergiker verhalten sollten.

Jewelblog: Woran erkennt man überhaupt guten Schmuck?
Andreas Streit, Juwelier Streit, Zwickau: „Zum Beispiel an sauberer, detailverliebter Verarbeitung, professionell gearbeiteent und gefassten Steine und wertigen Materialien. Legt man schlecht und gut gemachten Schmuck nebeneinander, erkennt man schon an Gesamtheit des Auftritts, welche besser ist und von welchem man besser die Finger lässt – vor allem wenn man Nickelallergiker ist.“
Carsten Schmidt-Kippig, Juwelier Roller, Chemnitz: „Guter Schmuck kleidet die Trägerin oder den Träger perfekt und unterstreicht die Persönlichkeit.“

Jewelblog: Worauf sollten Nickelallergiker beim Kauf von Schmuck achten?
Freia Scheerer, Gold und Form, Meersburg: „Nickelallergiker sollten grundsätzlich unechten Schmuck meiden. Auch bei Silberschmuck, vor allem bei Ohrringen, sollte man vorsichtig sein. In Deutschland gefertigter Silberschmuck ist nickelfrei, doch bei Produktionen aus dem Ausland gibt es immer wieder Silber, das andere Legierungszusätze enthält. Bei 333/- Goldschmuck und Weißgoldschmuck gibt es ähnliche Erfahrungen mit Legierungen aus dem Ausland.“

Jewelblog: Was kann man machen, wenn man nicht sicher ist, ob Schmuck Nickelfrei ist?
Freia Scheerer; „Sprechen Sie die Verkäufer auf Ihr Problem an. Ich persönlich würde den Kunden den Vorschlag machen, dass sie das Schmuckstück einen Tag zur Probe tragen. Allergiker merken normalerweise sehr schnell, ob sie auf ein Material reagieren.“

Jewelblog: Wo kann man sicher sein, guten Schmuck zu kaufen?
Freia Scheerer: „Lassen Sie sich in einer Goldschmiede oder einem guten Juwelier beraten. Sie merken sehr schnell, ob die Verkäufer Fachkompetenz haben und das Interesse,  mit Ihnen zusammen das zu Ihnen passende Schmuckstück unabhängig vom Preis zu finden.
Ein Goldschmied, der seine Schmuckstücke selbst herstellt, weiß genau, welche Materialen er verwendet und kann Ihnen darüber viel erzählen und auch Alternativen aufzeigen.“

Jewelblog: Und woran erkennt man einen guten Juwelier oder Golschmied?
Andreas Streit: „Natürlich an einer umfassenden Beratung, dem Service und der Gewährleistung im Nachhinein. Dann sind selbstverständlich ist auch das  Einkaufserlebnis und dabei entstanden Emotionen ganz andere.“
Carsten Schmidt-Kippig: „Nur im Fachgeschäft hat man die Sicherheit bezüglich verwendeter Materialien und einer präzisen Verarbeitung. Zudem gibt es hier eine stil- und fachgerechte Beratung, Experten mit umfangreichem Fachwissen zu unterschiedlichsten Materialien, Qualitäten oder möglichen Varianten für eine optimale Erfüllung der Schmuckvorstellungen.“
Freia Scheerer: „Außerdem kennt ein guter Juwelier seine Lieferanten sehr genau und ist im Zweifelsfall bereit, sich über Materialien zu erkundigen.“

Foto: rebel  / pixelio.de

Edles aus dem Norden: by Biehl

by Biehl: Armreif Forget me not und Lederarmband mit verschiedenen Pods
by Biehl: Armreif Forget me not und Lederarmband mit verschiedenen Pods

Sanft schimmerndes Gold und Silber, matte Oberflächen, dezente Muster, edle Naturtöne – manchmal sind es die schlichten Dinge, die einen sofort ansprechen und ins Auge fallen. So auch der Stand der dänischen Marke by Biehl auf der IJL, der Schmuckmesse in London, die wir im September besucht haben. Der Schmuck von Charlotte Biehl zeichnet sich durch eine angenehme Unaufgeregtheit aus. Lieblingsstücke für jeden Tag, mit nordischen Anklängen und starkem Naturbezug, die schlicht, aber besonders sind. Schmeichelnde Formen, allen voran die an Smarties erinnernden Drops, werden mit flachen Lederbändern kombiniert. Zarte Cut-Outs schaffen Transparenz und Leichtigkeit. Markenzeichen ist ein Vergissmeinnicht, das immer wieder als dekoratives Element in den Designs auftaucht und zugleich fester Bestandteil des Logos ist.

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by Biehl: Kollektion Iris mit Diamanten

By Biehl wurde vor fünf Jahren von Charlotte Biehl gegründet und ist inzwischen in zehn Ländern erhältlich. Der Aufbau des Händlernetzes in Deutschland befindet sich noch in den Startlöchern (das Retailerverzeichnis weist erst zwei Geschäfte aus), aber im Onlineshop kann bereits fleißig bestellt werden. (Tipp: Die Euro-Angaben erscheinen, wenn ihr die Sprache auf „Deutsch“ einstellt).
Die ersten Schmuckstücke entstanden für Freunde und waren individuelle Glücksbringer, was man den heutigen Kollektionen noch immer anmerkt. Charlotte Biehl integriert persönliche Botschaften in ihren Schmuck: „Forget me not“ (Vergissmeinnicht) heißt die Blüte, die das Logo und viele Schmuckstücke ziert. „Follow your dreams“ ist in den Power-Necklace-Medaillons zu lesen, deren Deckel durch Blüten-Cut-Outs veredelt ist. „Love & Friendship“ ist der Name einer ganzen Kollektion, in der Sammelanhänger mit Initialen neben Herzen und floralen Anhängern zum Schenken einladen.

by Biehl: Love & Friendship Kette
by Biehl: Love & Friendship Kette

Die Schmuckstücke gibt es in Silber 925, Silber goldplattiert und Gold 750, akzentuiert durch Zirkonia oder Diamanten. Dadurch ergibt sich eine recht große Preisspanne von 49 Euro für schlichte Ohrringe bis 799 Euro für exklusive Stücke aus Gold 750 mit Diamanten. Der Großteil der Kollektion bewegt sich zwischen 70 und 200 Euro. Die Schmuckelemente werden in Deutschland und Thailand gefertigt und von Hand veredelt, das Leder wird in Dänemark handgefertigt.

Im Kurzgespräch mit Charlotte Biehl:

Jewelblog: Was war Ihr erstes Design?
Charlotte Biehl: Mein erstes Design war das Lederarmband mit den Linsen.

JB: Was ist Ihr persönliches Lieblingsstück?
CB: Mein Favorit ist die Love & Friendship-Kette, da ich mit ihr meine Tochter (E für Emilie) und meinen Mann (C für Carsten) jeden Tag ganz nah bei mir habe. Ich trage außerdem immer den Armreif Forget me not. Er ist so elegant und passt einfach zu allem!

by Biehl: Power Necklace
by Biehl: Power Necklace

JB: Ist die kleine Blüte auf jedem Schmuckstück zu sehen?
CB: Ja, unser Logo ist das Vergissmeinnicht und es ist auf jedem Schmuckstück platziert. Es gibt immer eine kleine Geschichte, die mit unserem Schmuck verbunden ist: sei es der Anlass, zu dem er verschenkt wurde oder die Person, von der man ihn bekommen hat. Diese Geschichten sollten nicht vergessen werden, dafür steht das Vergissmeinnicht. Außerdem ist die kleine Vergissmeinnicht-Blüte ein gutes Symbol für unsere Designphilosophie. Wir möchten etwas schlichtes, zierliches und schönes machen – wie eine Blume.

JB: Was ist das Signature-Piece 2015?
CB: Das ist unsere Love & Friendship Kette und das Power Necklace, ein Medaillon mit den Worten „Follow your dreams“ im Inneren.

Fotos: by Biehl

Promotion: Auf der Schmuckpirsch mit Sabine Spangemacher

wh-s-rLagerfeuerromantik trifft urbanen Chic: Sabine Spangemacher vereint in ihrer Schmucklinie „Auf der Pirsch“ die Ursprünglichkeit der Natur mit modernen Designaspekten. Aus Hirschhorn und Dammwildscheiben lässt sie zauberhafte Accessoires entstehen, die sie mit Silber, Edelsteinen, Blattgold und Perlen kombiniert. Die edlen und teilweise frechen Schmuckstücke versprühen den Charme alter Traditionen und transportieren ihn in eine zeitgenössische Gestalt. Kraftvolle Siegelringe mit markanten Plaketten schmücken rustikal die Hand, zarte Kugelketten mit niedlichen Motiven bezaubern durch ihre Detailtreue und figürliche Gestaltung. Sowohl Männer als auch Frauen finden hier ganz leicht ihre schmucke Lieblingsbeute. Apropos: Für die Schmuckkollektion wird nur Horn aus den Abwurfstangen des Rotwilds verwendet. Sammeln statt Jagen lautet die Devise.

22198Anlehnungen an Tracht- und Jagdelemente sind gewollt, werden allerdings modern interpretiert und kreativ umgesetzt. Zusätzlich zur Silberlinie brachte Sabine Spangemacher jüngst eine Trendschmucklinie heraus, in der Swarovskikristalle funkeln und versilbertes Metall glänzt. Neulinge können sich so preisgünstig an die originellen Preziosen herantasten. Während die Schmuckstücke der Designerin bisher nur in ausgewählten Geschäften erhältlich und damit oft eher ein Geheimtipp waren, öffnet Sabine Spangemacher nun ihre gut gefüllte Schatzkiste und bietet ihren Schmuck – sowohl Silber- als auch Trendschmuck – im eigenen Onlineshop an. Genau richtig für den Weihnachtsgeschenkeeinkauf und natürlich die eigene Wunschliste 😉 Die Adresse: http://www.aufderpirs.ch/

Schmuck in der Instyle Box September

InStyle Box im September 2015
InStyle Box im September 2015

Beauty-Boxen sind etwas tolles: Obwohl man die Produkte durch den Abobeitrag kauft, fühlen sich die kleinen Pakete jedesmal aufs Neue wie Geschenke an. Das mag daran liegen, dass man nicht weiß, was man bekommt. „Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel…“ – ihr wisst schon 😉 Allerdings habe ich bei der Glossy und Douglas Box die Erfahrung gemacht, dass der Inhalt oft nicht wirklich zu meinen Bedürfnissen passt und sich die übrig gebliebenen Beautyprodukte auch nicht immer verschenken lassen. Da die Instyle Box etwas mehr Abwechslung verspricht, wagte ich einen erneuten Versuch und erhielt gestern ein buntes Päckchen. Und voilà: Neben Kosmetik- und Pflegeprodukten und zahlreichen Gutscheinen gab es auch etwas fürs leibliche Wohl sowie zwei Schmuckstücke, die ich mir natürlich gleich genauer angesehen habe.

Als erstes fiel mir das Sorbet Bracelet von Sophia Mamas in die Hände. Hm. Gut gemeint, aber leider machte es den Eindruck eines billigen Werbegeschenks anstatt eines wirklichen Schmuckstücks. An einem nicht verstellbaren, sondern einfach geknoteten Bändchen war ein Stein aufgefädelt. Auf dem dazu befindlichen Kärtchen wurden den Armbandfarben Bedeutungen zugeschrieben, nur gab es kein Rot. Bei genauerer Betrachtung ging es auch gar nicht um das gelieferte Armband, sondern um eine Lederbandedition. Schade. Der beiliegende Prospekt der InStyle verriet schließlich, dass das Armband als Talisman „für die InStyle Box entworfen“ wurde und es sich bei dem Stein um einen Amazonit handelt. Aha, der Werbegeschenkeindruck war also richtig. Als normaler Endverbraucher hätte ich mir das alles wahrscheinlich gar nicht so genau durchgelesen und das Bändchen gleich beiseite gelegt. Als Jewelblogger interessierte mich natürlich, was denn die Marke wirklich zu bieten hat. Ein Blick auf die Internetseite korrigierte den Eindruck. Die Sorbet Bracelets gibt es als einfache Bändchen, geflochten, gedreht, mit Schmucksteinen und in Leder und sind allesamt größenverstellbar. Sie sind mit süßen Anhängerchen aus Glas oder Keramik und mit gravierten Silberplaketten bestückt. Für das Design der handgearbeiteten Freundschaftsbändchen ist Sophia Mamas verantwortlich. Geliefert werden die Schmuckstücke zusammen mit einer Glücksbotschaft in einem kleinen Glasbehälter, der an Flaschenpost erinnern soll. Das wäre doch mal ein Hingucker in der InStyleBox gewesen! Allerdings wäre der Preis von 29,95 Euro dann wohl nicht zu halten gewesen…

Sorbet Bracelets - InStyle Box September 2015
Sorbet Bracelets – InStyle Box September 2015

Schmuckstück Nummer Zwei stammt von Review Jewellery. Das Design der Kette Jewellery ist hübsch, Material und Verarbeitung sehr – einfach, aber für Modeschmuck und für die Preislage von unter 10 Euro (ein Blick auf die Website verrät es) durchaus ok. An einer zarten, längenverstellbaren Kette in Rotgoldoptik sind drei kleine Ringe mit silberner, gelb- und rotgoldener Oberfläche aufgefädelt. Ein schöner Mitnahmeartikel im aktuellen Trend. Spricht auf jeden Fall an, mal online bei der Marke zu stöbern.

Review Jewellery - Instyle Box September 2015
Review Jewellery – Instyle Box September 2015

Fazit: Nicht jeder Artikel in der Box spiegelt das echte Angebot wider. Es lohnt sich, sich auf der Herstellerseite einen Überblick über das wirkliche Sortiment zu verschaffen. Mein Tipp für Marken: Wenn ihr an solchen Aktionen teilnehmen möchtet, achtet darauf, ein echtes Bild von euch zu vermitteln, sonst könnte der gewünschte Werbeeffekt negativ ausfallen…

Kleine Materialkunde: Gold

Es glänzt, es hypnotisiert, es weckt Begierden: Gold steht für Reichtum und Luxus, für Ursprünglichkeit und Macht, für Glanz und Glamour. In seiner Reinform ist das schimmernde Edelmetall weich und biegsam. Die Zugabe von Beimetallen wie Palladium, Silber und Kupfer macht es widerstandsfähig und erlaubt die Veränderung des satten, gelbgoldenen Grundtons in ein sanftes Rosé-, feuriges Rot- bis hin zu einem kühlen Weißgold. Reines Gold, auch Feingold genannt, hat 24 Karat und wird mit der Punzierung 999 gekennzeichnet. Diese gibt an, dass 999 von 1000 Teilen Metall aus Gold bestehen. Hochwertiger Goldschmuck besteht aus 18 Karat Gold (Gold 750), ebenfalls eine gute Legierung ist 14 karätiges Gold (Gold 585). Wie aus dem niedrigen Goldanteil bei 9 und 8 Karat Gold ersichtlich wird, bestehen hier nur noch 375 bzw. 333 Teile von 1000 aus Gold, der weitaus größere Teil sind andere Metalle.

Ringe Globe von noen
Ringe Globe von noen

Gold lässt sich gut bearbeiten und korrodiert nicht. Wenn ein Schmuckstück aus Gold anläuft, so ist dies auf die Beimetalle zurückzuführen – neben der Hochwertigkeit ein weiterer Grund, lieber zu einer höheren Legierung zu greifen. Seine Schönheit und sein Glanz sind beständig und faszinierten die Menschen von früh an. Bereits in der Kupferzeit wurde Gold gewonnen und zu rituellen Gegenständen und Schmuck verarbeitet. Die ältesten bekannten Goldobjekte entstanden ca. 4600 bis 4300 vor Christus und wurden auf einem Gräberfeld in Bulgarien gefunden.

Ring Nugget von schmuckwerk
Ring Nugget von schmuckwerk

In der Erdkruste befinden sich ca. 4 Gramm Gold je 1000 Tonnen Gestein. Das Metall kommt vorwiegend gediegen vor und wird heute zu einem großen Teil in China gefördert. Weitere wichtige Goldvorkommen gibt es in Australien, den USA, Russland und Südafrika, gefolgt von Peru, Kanada, Indonesien und Ghana. Neben dem rein mechanischen Abbau des Edelmetalls werden chemische – darunter auch gesundheits- und umweltschädliche – Verfahren genutzt, um es aus Sanden und Schlämmen zu waschen. Organisationen wie Fairmined garantieren faire und verantwortungsvolle Produktionsbedingungen, um dem entgegen zu wirken. Auch Schmuckhersteller machen die Herkunft ihrer Materialien verstärkt zum Thema und weisen sie als fairtrade, fairmined (noën) aus oder verwenden recyceltes Gold.

Sommer, Sonne, Schmuck?!

Wenn die Temperaturen auf über 30 Grad klettern, passen Ringe plötzlich nicht mehr und die Uhr am Armgelenk muss auch etwas weiter gestellt werden. Ohrhänger erweisen sich beim Baden plötzlich als unpraktisch, große Ketten hinterlassen ihre Kontur beim Bräunen. Sommer und Schmuck – geht das eigentlich?

Triple Ringe von Richard Hans Becker
Richard Hans Becker

Ringe können durch geschwollene Finger unangenehm eng werden. Besser im Sommer eine Nummer größer wählen und Sommerringe nicht im Winter kaufen. Den Ring, der sonst auf einem kräftigeren Finger sitzt, auf einen schlankeren stecken – zum Beispiel von Mittel- auf Ringfinger wechseln und auch die andere Hand ausprobieren. Außerdem empfiehlt es sich, Varianten mit schmaler Ringschiene zu bevorzugen, Steckringe (wie hier im Bild) lieber einzeln zu tragen oder an ganz heißen Tagen ganz auf Fingerschmuck zu verzichten.

Armschmuck von Nikki Lissoni
Nikki Lissoni

Uhren und Armschmuck dürften in der Regel keine Probleme bereiten, es sei denn, sie lassen sich nicht verstellen und saßen von vornherein etwas knapp am Handgelenk. Armbänder und -reifen sind aktuell groß im Trend und werden am besten miteinander kombiniert getragen. Filigrane Varianten haben dabei die Nase vorn. Wer sich nicht so richtig an einen bunten Material- und Stilmix herantraut, kann auch schmale Armbänder zusammen mit der Uhr tragen oder kauft sich einfach ein bestehendes, harmonisch zusammengestelltes Ensemble.

Collier von Meissen
Meissen

Die Passform von Ketten und Colliers wird von den sommerlichen Temperaturen so gut wie nicht beeinflusst. Damit sich die Form des Halsschmucks auf der Haut nicht hell abzeichnet, einfach immer eine andere Kette tragen – so wie man es eben mit Tops und Trägern auch handhaben sollte.

Ohrstecker von Goldmaid
Goldmaid

Ohrschmuck ist eine tolle Sache! Er passt immer und zeigt sich von der Hitze unbeeindruckt. Einziges Manko: Beim Schwimmen können Hänger schon einmal verloren gehen. Besser abnehmen oder einfach Ohrstecker tragen. Dabei solltet ihr – wie bei allen anderen Schmuckstücken auch – darauf achten, ob diese überhaupt Hitze, Sand und Wasser mögen. Echtschmuck am Strand? Lieber nicht! Modeschmuck, der die Saison nicht überdauern muss, ist hier die bessere Wahl. Wenn ihr allerdings auch von euren Trendstücken etwas länger haben wollt, haltet sie lieber ebenfalls vom Baden fern…

Titelbild
Kette mit Anhänger Mystery Rivieres von Meissen Couture, Royal Green Porzellan und Bergkristall
Ringe Triple von Richard Hans Becker mit Farbedelsteinen nach Wahl, in Gold 750 oder 585
Ohrstecker Pila von Heideman, Edelstahl
Flexible Armbänder Flex’it Solo von Fope, Saphire und Brillanten in Gold 750

weitere Bilder
Ringe Triple von Richard Hans Becker mit Farbedelsteinen nach Wahl, Brillanten, in Gold 750 oder 585
Armschmuck von Nikki Lissoni, versilbert oder vergoldet, mit trendigen Anhängern
Collier Mystery Rivieres von Meissen Couture, Light Green und Pink Porzellan, Bergkristall
Ohrstecker von Goldmaid, Weißgold 375 mit Blautopas, 112 Euro

Diamantsplitter 2015-07-05

Diamantsplitter 2015-06-28 – http://t.co/25DFkBElQm 2015-06-29 Diamantsplitter 2015-06-28 – http://t.co/MVIWnXdDqL 2015-06-29 Kleine Materialkunde: Silber – http://t.co/gksPLXctIz http://t.co/DwjLVjwOis 2015-06-29 Spuren, Ornamente, Geometrien http://t.co/YWOa95iu5x 2015-06-29 Auctionata versteigert eine …