Breitling: Abheben im Retro-Look

Chronoliner

Das Stahlband unterstützt den Retro-Look der Chronoliner.

 

Der Retro-Look ist bei der neuen Chronoliner von Breitling natürlich unverkennbar. Tatsächlich haben sich die Designer aus Grenchen gestalterisch bei einem Modell aus den 1950er- und 1960er-Jahren orientiert. Schon damals belieferte Breitling zahlreiche Luftfahrtlinien rund um den Globus mit Armbanduhren. Denn die zuverlässigen Chronographen konnten Piloten als Zusatzinstrumente bei der Berechnung von Flugdaten nutzen. Auch heute noch finden sich die Zeitmesser mit dem geflügelten Logo an den Handgelenken zahlreicher Piloten.

Das dürfte wohl bald auch für den Chronoliner gelten, der zwar im Retro-Look abhebt, bei dem aber zeitgemäße Uhrenbautechnik für den zuverlässigen Flugbetrieb sorgt. Da wäre zum einen die breite Lünette aus kratzfester Keramik in griffiger Sternform. Aus Keramik bestehen auch die weißen effektvollen Ziffern. Der Drehring dient zum Anzeigen der zweiten Zeitzone, die im 24-Stunden-Format durch einen Zeiger mit roter Spitze dargestellt wird.

Chronoliner

Das Thema Aviatik wird auch auf dem Boden aufgegriffen.

Weiße Leuchtindexe vor schwarzem Hintergrund und Zeiger überdimensionierte Stunden- und Minutenzeiger sowie Zählerzeiger, die ebenfalls mit einer Leuchtmasse beschichtet sind sorgen auch bei unklaren Lichtverhältnissen für eine hervorragende Ablesbarkeit.

Im Innern das 48-Millimeter messenden Edelstahl-Gehäuses sorgt das Automatikkaliber 24 für die Energieversorgung des Chronoliners. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich ein Eta 7754, das wie alle Werke von Breitling von der COSC auf seine Chronometertauglichkeit geprüft wurde.

Einen genauen Preis für den Chronoliner hat Breitling noch nicht benennen können. Er wird aber im 6700 Euro in der Version mit Stahlband betragen.

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk ist erfahrener Uhrenredakteur. Wenn er nicht gerade über aktuelle Trends oder historische Aspekte der Zeitmessung recherchiert, beschäftigt er sich mit Höhlenforschung und der Geschichte des Stummfilms. Witold A. Michalczyk lebt am Rand der Schwäbischen Alb.

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