Vacheron Constantin frischt Malte auf

Vor genau 100 Jahren hat Vacheron Constantin seine erste Uhr mit Formgehäuse vorgestellt. Die Genfer Manufaktur hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, die Tonneau-Gehäuseform seiner Kollektion Malte aufzufrischen. Highlight der vier neuen Modelle ist die Tourbillion-Variante, in der das neu entwickelte Formwerk 2795 mit Handaufzug arbeitet. Das Kaliber, dass sich durch seine Form schön in das neu gestaltete Gehäuse einbettet, besteht aus insgesamt 246 Einzelteilen und verfügt nach Vollaufzug über eine Gangautonomie von annähernd zwei Tagen. Erhältlich ist die 38 mal 48,24 Millimeter große Uhr ausschließlich in Rotgold.

Vacheron Constantin Malte Petite Modèle

Zweites Topmodell der neuen Kollektion ist die Malte Edition 100ème Anniversaire. Die auf 100 Exemplare limitierte Herrenuhr besitzt ein Gehäuse aus Platin. Mit einem Maß von 36,7 mal 47,6 Millimetern ist sie ein wenig kleiner als das Tourbillion. Sie ist ebenfalls mit einem Handaufzugswerk ausgestattet. Ein großes Federhaus sorgt beim verwendeten 4400 Kaliber für eine Gangautonomie von rund 65 Stunden.

Nicht limitiert ist die Malte Petite Seconde. Ihr Rotgoldgehäuse hat die gleichen Maße wie die Jubiläumsedition. Im Innern arbeitet mit dem Kaliber 4400 AS ein enger Verwandter des 4400. Wie alle anderen neuen Malte-Modelle ist auch diese Uhr nach den überarbeiteten Kriterien des Genfer Siegels gefertigt.

Abgerundet werden die aufgefrischte Malte-Kollektion durch die Malte Petit Modèle, einer 28,3 mal 38,75 Millimeter messenden Damenuhr mit Roségold-Gehäuse. Dieses ist mit 50 Diamanten (0,95 Karat) besetzt. Für die zuverlässige Anzeige der Uhrzeit sorgt das Quarzkaliber 1202. Bei den Bändern hat die Dame die Wahl zwischen Alligatorleder und Satin.

 

 

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk ist erfahrener Uhrenredakteur. Wenn er nicht gerade über aktuelle Trends oder historische Aspekte der Zeitmessung recherchiert, beschäftigt er sich mit Höhlenforschung und der Geschichte des Stummfilms. Witold A. Michalczyk lebt am Rand der Schwäbischen Alb.

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