Sturmanskie: Trainingszeit für den Mars

Der Mars ist aktuell das beliebteste Zielobjekt der Raumfahrtbehörden rund um den Globus. Um die Expeditionen zu unserem planetaren Nachbarn entsprechend auszurüsten, werden diverse Unternehmen beauftragt, Produkte zu entwickeln, die den extremem Bedingungen des Raumfluges standhalten können – natürlich auch Uhrenfirmen. In Zusammenarbeit mit der russischen Raumfahrtbehörde hat Sturmanskie nun einen Zeitmesser entwickelt, der Kosmonauten beim Training für den realen Flug zum roten Planeten unterstützt – und der natürlich den Namen Mars trägt.

Highlight der teilweise transparenten Uhr ist ein stellt ein Schalengehäuse aus Beryllium dar, die das Automatikwerk Eta 2824 vor Magnetismus schützt. Für eine erweiterte Stoßsicherung ist diese Schale an drei Punkten mit dem eigentlichen Gehäuse verbunden. Der Gehäusering selber trägt dann eine große, leicht ablesbare Minutenskala. Die Krone ist mit einem Bügel gegen unabsichtliches Verstelle gesichert. Orangefarbene Elemente setzen leuchtende Kontrastpunkte und erinnern den Betrachter an den Beinamen des Mars‘.

Keine Anzugsuhr, aber angenehm zu tragen: Die Mars wurde für das Trainung für Marsflüge konstruiert

Die Konstruktion hat stattliche Dimensionen zur Folge. Satte 48 Millimeter misst der Durchmesser, 15 Millimeter beträgt die Bauhöhe. Dennoch trägt sich die Uhr sehr angenehm und wirkt auch nicht wirklich schwer, wie ich beim Tragetest auf der Inhorgenta Munich feststellen konnte.

Wahlweise wird die Mars mit schwarz-orangefarbenem Lederband oder mit Kautschukband ausgeliefert. Die Preise beginnen bei 1999 Euro.

 

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk ist erfahrener Uhrenredakteur. Wenn er nicht gerade über aktuelle Trends oder historische Aspekte der Zeitmessung recherchiert, beschäftigt er sich mit Höhlenforschung und der Geschichte des Stummfilms. Witold A. Michalczyk lebt am Rand der Schwäbischen Alb.