SIHH 2013 – Montblanc: Damenwahl

Eleganz mit traditionellem Touch: Villeret Seconde Authentique

In den vergangenen Jahren hat Montblanc kontinuierlich Kompetenz im Uhrenbau erworben – teilweise sogar wörtlich, beispielsweise durch den Erwerb der Uhrenfabrik Minerva. Mit seinen ungewöhnlichen Kreationen und spektakulären Innovationen hat sich die Marke, die ursprünglich hochwertige Schreibgeräte herstellte, auch unter Uhrenkennern einen Namen gemacht. Nur die Damenwelt stand bei dieser Entwicklung bislang ein wenig außen vor. Mit der Präsentation der neuen Kollektion auf dem SIHH in Genf hat sich dies geändert. Villeret Seconde Authentique nennen sich die neuen Modelle mit insgesamt drei Varianten, die in Montblancs Top-Kollektion Villeret 1858 angesiedelt sind.

Dass die Neuheiten auf je 58 Exemplare limitiert sind, schmälert ein wenig die Freude, denn ohne jeden Zweifel stoßen die Kreationen auf ein weit größeres Interesse. Zumal die Wahl zwischen den Modellen schwer fällt. Perlmutt auf den Zifferblättern, Gehäuse aus Rotgold (die mit 36 Millimetern Durchmesser auch wohlproportioniert sind), fein ausgeführte Details, funkelnde Diamanten sind die äußeren Merkmale der Uhren. Das Innenleben steht dem Ambiente in nichts nach: Hier arbeitet das hauseigene Handaufzugskaliber MB 62.00, das mit einer traditionellen Frequenz von 2,5 Hertz tickt.

Glanz der Diamanten: Villeret Seconde Authentique in der Schmuckvariante

Ein besonderes Schmankerl ist die Collection Villeret 1858 Seconde Authentique „Pour Elle & Lui“ (Bild ganz oben), die wie ihr Name schon sagt als Pärchenmodell 58 mal im Doppel verkauft wird. Die Kenndaten beim Herrenmodell dieser Variante sind weitestgehend mit denen des Damenmodells identisch. Einzig das Gehäuse ist mit 39 Millimetern Durchmesser leicht vergrößert.

 

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk ist erfahrener Uhrenredakteur. Wenn er nicht gerade über aktuelle Trends oder historische Aspekte der Zeitmessung recherchiert, beschäftigt er sich mit Höhlenforschung und der Geschichte des Stummfilms. Witold A. Michalczyk lebt am Rand der Schwäbischen Alb.

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