SIHH 2013 – Jaeger-LeCoultre: Weltrekord zum Geburtstag

Vor 180 Jahren hat Antoine LeCoultre seine ersten Uhren gebaut und damit den Grundstein für das Unternehmen gelegt, dass heute unter dem Namen Jaeger-LeCoultre in einem ruhigen Tal im Schweizer Jura beständig horologische Feinkost präsentiert. Zu diesem runden Geburtstag widmet ihm die Manufaktur nun eine Kollektion aus drei Uhren, darunter die Master Ultra Thin Jubilee,die zurzeit flachste mechanische Uhr mit Handaufzug der Welt, die mit ihren 4,05 mm Höhe ein Highlight auf dem diesjährigen SIHH in Genf ist.

Schlichte Schönheit und Eleganz: Master Ultra Thin aus der Jubiläums-Kollektion von Jaeger-LeCoultre

Ihrer perfekt runden Form entspricht ein klares Design, das von einer ultraflachen Taschenuhr aus dem Jahr 1907 inspiriert ist. Diese Taschenuhr war zu ihrer Zeit die flachste mechanische Uhr mit Handaufzug der Welt war und schlug eine neue Seite in der Geschichte der Uhrenmanufaktur auf. Das damals verwendete Kaliber 145 ist heute in der Galerie du Patrimoine der Manufaktur ausgestellt.

Das ultraflaches Gehäuse der neuen Master Ultra Thin Jubilee ist aus Platin gefertigt und hat einen Durchmesser 39 Millimetern. Die Indizes, der klassische Minutenring und das gekörnte, versilberte Zifferblatt sind vom Design der historischen Taschenuhren von Jaeger-LeCoultre inspiriert und sorgen für eine elegante, klare Gesamterscheinung.

Das flache Äußere findet natürlich im Inneren seine Fortsetzung. Das mechanische Kaliber 849 mit Handaufzug hat eine Höhe von lediglich 1,85 mm. Alle 123 Bauteile wurden in Handarbeit so gestaltet, dass die Gesamthöhe der Uhr möglichst gering ist, anschließend ebenfalls von Hand verziert und zusammenmontiert. Ausschließlich bei dieser auf 880 Exemplare limitierten Serie ist als Anspielung auf das 180-jährige Jubiläum der Manufaktur unter dem Logo die Jahreszahl 1833 zu sehen.

Der Preis für die Hommage beträgt 14400 Euro.

 

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk

Witold A. Michalczyk ist erfahrener Uhrenredakteur. Wenn er nicht gerade über aktuelle Trends oder historische Aspekte der Zeitmessung recherchiert, beschäftigt er sich mit Höhlenforschung und der Geschichte des Stummfilms. Witold A. Michalczyk lebt am Rand der Schwäbischen Alb.

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