Aura mit zarten Zwischentönen

Für Esoteriker ist eine Aura die Ausstrahlung eines Menschen, die empfindsame Naturen als Farbspektrum wahrnehmen und deren Ausprägung deuten können. Bei Niessing ist aura der Name einer neuen Kollektion. Zarte, stufenlose Farbverläufe von warmem Rot- zu kühlem Graugold 750 prägen Ringe und Armschmuck. Was in der Esoterik unbelegte Theorie bedeutet, wird in der Vredener Schmuckmanufaktur zur optischen Offenbarung: warme Töne fließen in kalte, Pulsierendes wird starr, Gegensätze vermischen sich miteinander, ohne dass ein Anfang und ein Ende sichtbar werden. Im Fluss der Farben entstehen Zwischentöne, welche die Goldschmiede von Niessing neu erfinden mussten. Die klaren Formen im Schmuck unterstreichen die Idee des Designers Timo Küchler. Farbigkeit steht im Mittelpunkt. In den Spannringen wird der Verlauf nur an einer Stelle unterbrochen, doch ein Brillant überbrückt den Sprung. Ein kristallweißer Edelstein verbindet das Graugold, ein sherryfarbener funkelt zwischen den Rotgoldenden. Ganz ohne Übergänge kommen die Schmuckringe und die im Herbst neu erschienene Armspange aus. Es fällt schwer, Worte für die Farbverläufe zu finden, die sich wie ein zarter Nebel im Schmuck fortsetzen. Vielleicht gibt es sie ja doch, die Aura? Nicht nur als Name einer Schmuckkollektion, sondern als Schimmer der Persönlichkeit? Aura – das bedeutet Aurum – lateinisch für Gold. Könnte Ra gar für den ägyptischen Sonnengott stehen?

Jeannine Reiher

Jeannine Reiher

Jeannine Reiher schreibt seit über 10 Jahren über Funkelndes, Originelles und Außergewöhnliches, über große Marken und junge Einzeldesigner. Damit diese nicht nur im Blog und in Fachmagazinen Aufmerksamkeit erhalten, unterstützt sie das ein oder andere Label auch mit Texten und PR-Arbeit.

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