Schmuck made in Germany

In der aktuellen Ausgabe des Schmuck Magazins dreht es sich um Schmuck „Made in Germany“. Hinter dem Prädikat verbirgt sich mehr als nur eine Herkunftsbezeichnung. „Made in Germany“ ist für viele gleichbedeutend mit hoher Qualität und – in diesem Zusammenhang – auch mit einem höheren Preis. Eingeführt wurde die Bezeichnung Ende des 19. Jahrhunderts in Großbritannien. Tatsächlich wurden laut wikipedia zunächst nur deutsche Waren mit der Kennzeichnung versehen, um deren Qualität gegenüber minderwertigen Nachahmungsprodukten hervorzuheben. Geschützt ist die Bezeichnung „Made in Germany“ allerdings nicht. Als Orientierung können jedoch verschiedene Gerichtsurteile herangezogen werden, die festlegen, dass mehr als 50 %  des Produkts aus deutschen Rohstoffen bzw. aus deutscher Produktion stammen müssen. In den USA sieht man das Ganze strenger. Artikel made in Germany müssen dort so gut wie vollständig aus Deutschland stammen – inklusive aller Vorprodukte.

Für Schmuck bedeutet dies, dass die Fertigung in Deutschland erfolgt. Heimische Preziosen und Uhren sind zwar in der Anschaffung teurer als solche aus Fernost, doch die hohen Qualitätsstandards garantieren, dass die Freude an den schönen Stücken nicht durch Mängel getrübt wird.

Wer wissen möchte, welche Produkte denn nun wirklich „made in Germany“ sind, kann sich auf Internetseiten wie „Ja zu Deutschland“ und „Design made in Germany“ informieren oder bei den Herstellern nachlesen bzw. nachfragen. Ein kleiner Blick auf die Facebookseite „Handmade in Germany“ lohnt sich ebenfalls.

Schmuck made in Germany gibt es zum Beispiel von: AMALA, ARS, Bellaluce, Cédé, Doll up Sisters, Drachenfels Design, Gebrüder Schaffrath, Georg Spreng, goldmiss, Heidemann, Heiko Schrem, Henrich & Denzel, IsabelleFa, Jörg Heinz, Jörg Kaiser, Kado, Monika Seitter, Odenwald, Richard Hans Becker, TeNo, Tezer, Wellendorff und vielen anderen mehr.

Jeannine Reiher

Jeannine Reiher

Jeannine Reiher schreibt seit über 10 Jahren über Funkelndes, Originelles und Außergewöhnliches, über große Marken und junge Einzeldesigner. Damit diese nicht nur im Blog und in Fachmagazinen Aufmerksamkeit erhalten, unterstützt sie das ein oder andere Label auch mit Texten und PR-Arbeit.

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