Der Goldschmied als Marke

Wie kann sich der Goldschmied im regionalen Markt dauerhaft behaupten – und dies auch in Zeiten, in denen das Geld beim Kunden nicht locker sitzt? Zur Midora Leipzig (4. bis 6. September) sucht eine Expertenrunde nach Antworten. Die Podiumsdiskussion am Messesonntag steht unter dem Motto „Der Goldschmied mit seiner Marke“. Im Podium sitzen: Rainer Abeler (Geschäftsführer Carl Engelkemper), Hans J. Wiegleb (Präsident des Zentralverbandes der deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere), Raphael Fischer (Aufsichtsratsvorsitzender Europäische Akademie der Juweliere Gold- und Silberschmiede, FBZ Ahlen) und Monika Schlösser (Chefredakteurin Redaktion Uhren Schmuck markt intern Verlag). Die Moderation übernimmt Hans Ulrich Jagemann, seines Zeichens Landesinnungsmeister Brandenburg und Berufskollege in einer eher strukturschwachen Region. „Mit der Podiumsdiskussion wollen wir die Goldschmiede in der Region ermutigen, ihren Namen als Marke zu etablieren“, sagt Raphael Fischer, der wie sein Vater Werner Fischer im westfälischen Ahlen und in der Region unter dem Begriff „Gold Fischer“ bekannt ist. Dass eine Marke verkaufsfördernd ist, wird niemand bestreiten. Wie aber kann der Goldschmied die Markenführung in Angriff nehmen und steuern? Soll er beispielsweise auch andere Marken verkaufen, und wenn ja in welchem Umfang, so dass sein Angebot nicht als beliebig wahrgenommen wird? Antworten darauf will die Expertendiskussion geben.

Quelle: GZ

Titelbild: (c) Midora Leipzig

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Carsten Müller

Carsten Müller ist Journalist, Blogger seit 2005 und Herausgeber des JewelBLOGs. Hauptsächlich mit den trockenen Themen befasst, schreibt er in seinem privatem Blog vorrangig über Politik und hier im Jewelblog über die wirtschaftlich relevanten Aspekte der Branche.

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