Retrospektive David Watkins im Schmuckmuseum Pforzheim

Schmuck von David Watkins. Fotos: David Watkins und Michael Hallson

Schmuck von David Watkins. Fotos: David Watkins und Michael Hallson

Das Schmuckmuseum Pforzheim lädt vom 24. Juli bis 18. Oktober zu einer Sonderausstellung ein, die sich mit dem kreativen Schaffen des britischen Schmuckkünstlers David Watkins befasst. In der Retrospektive kann der Besucher die verschiedenen Entwicklungsphasen in der Gestaltung und die Vielfalt der verwendeten Materialien und Techniken nachvollziehen. Wie ein Virtuose spielt der Schmuckkünstler mit Ideen und entwickelt diese weiter. Prägend für seinen Umgang mit den Werkstoffen und die Umsetzung seiner Entwürfe ist sicherlich seine Hingabe an Musik, denn David Watkins ist nicht nur Schmuckkünstler und Bildhauer, sondern auch Jazzpianist. Er überträgt die vielfältigen Möglichkeiten der Improvisation und freien Gestaltung im Jazz auf sein Schmuckschaffen und verleiht seinen Stücken damit eine angenehme, künstlerische Leichtigkeit. Tragbare, großzügige Skulpturen, strenge und minimalistische Formen, Farbe und Expressivität, Gold und klassische Goldschmiedetechniken kennzeichnen seine verschiedenen Schaffensperioden. Wer die Arbeiten des Künstlers, der von 1984 bis 2006 als Professor für Metallgestaltung und Schmuck am Royal College of Art in London tätig war, in natura sehen möchte, hat dazu ab morgen bis zum 18. Oktober im Schmuckmuseum Pforzheim die Gelegenheit.

„Schmuck von David Watkins – eine Retrospektive“. Ausstellung vom 24.7. bis 18.10.09 im Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus, Jahnstr. 42, 75173 Pforzheim. Öffnungszeiten: Di – So + feiertags 10:00 bis 17:00 Uhr

Fotos von links nach rechts: Halsschmuck „Hinged Loop“, gefärbtes Acryl und Silber, David Watkins 1974, Foto: David Watkins. Körperschmuck „InterlockingBodypiece #2“, Stahl, David Watkins 1976, Foto: Michael Hallson. Brosche „Ladder Pin“, Gelb- und Weißgold, David Watkins 1979, Schmuckmuseum Pforzheim, Foto: Michael Hallson

Jeannine Reiher

Jeannine Reiher

Jeannine Reiher schreibt seit über 10 Jahren über Funkelndes, Originelles und Außergewöhnliches, über große Marken und junge Einzeldesigner. Damit diese nicht nur im Blog und in Fachmagazinen Aufmerksamkeit erhalten, unterstützt sie das ein oder andere Label auch mit Texten und PR-Arbeit.

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