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	<title>jewelblog.de &#187; Kolumne</title>
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		<title>Wie bunt ist Schwarz?</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 18:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Reiher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fashion Week in Berlin ist vorbei und ich hatte das große Glück, bei der Hugo Boss Show dabei sein zu können. Als ich mich bei einem Schmuckhersteller für den Rest der Woche abmeldete, wünschte er mir (mit Augenzwinkern) &#8220;viel Spaß in der wohl bunteren...]]></description>
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<p>Die Fashion Week in Berlin ist vorbei und ich hatte das große Glück, bei der <a href="http://www.hugoboss.com/__boss_emag/index.php?cid=de&amp;lan=de&amp;from=index" target="_blank">Hugo Boss Show </a>dabei sein zu können. Als ich mich bei einem Schmuckhersteller für den Rest der Woche abmeldete, wünschte er mir (mit Augenzwinkern) &#8220;viel Spaß in der wohl bunteren Fashionwelt&#8221;. Doch ist die Fashionwelt denn wirklich bunter als die des Schmucks? Meine Antwort darauf lautet klar und deutlich: Nein &#8211; sie ist nur sichtbarer. Während sich eine Vielzahl von Hochglanzmagazinen &#8211; darunter bedeutende Vertreter wie Vogue, Elle und Madame &#8211; den neuesten Modetrends widmen, Laufstegbilder zeigen und die Must-haves der nächsten Saison vorstellen, nehmen Schmuck und Uhren dort meist nur eine Nebenrolle ein und werden eher als Beiwerk aufgeführt. Special Interest Magazine wie das Schmuck Magazin und die SUE (Schmuck Uhren Edelsteine) haben nur einen geringen Bekanntheitsgrad, lediglich die Aufmerksamkeit auf Männeruhren ist &#8211; nicht nur in den Fachzeitschriften &#8211; recht hoch.</p>
<p>Wer einmal in den Genuss gekommen ist, sich die fantasievollen Kreationen auf der Schmuck- und Uhrenmesse <a href="http://www.inhorgenta.de" target="_blank">Inhorgenta</a> (leider nur für Fachbesucher zugänglich) oder auf der <a href="http://www.baselworld.com" target="_blank">Baselworld </a>(für alle) anzuschauen, weiß, wie vielfältig und kreativ die Werke der Goldschmiede, Designer und Uhrmacher sind. Die Fülle an Ideen und außergewöhnlichen Objekten steht der der Modewelt in nichts nach. Sie ist eben nur nicht so sichtbar, aber das können wir ja ändern <img src='http://jewelblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Noch eine Bemerkung zur Fashion Show: eine große Frage war &#8211; typisch Frau &#8211; was ziehe ich da an? Ich suchte Rat bei der Chefredakteurin der SUE, für die ich die Show besuchte und bei einer Inhaberin einer kleinen Boutique. Beide waren sich einig: mit Schwarz kann man nichts falsch machen (vor allem nicht bei Hugo Boss)! Zu einem kompletten schwarzen Outfit konnte ich mich dann aber doch nicht durchringen und frischte das Ganze mit Anthrazit auf. So konnte Carsten mich wenigstens im Lifestream zwischen all den komplett in Schwarz gekleideten Besuchern erkennen&#8230; Natürlich gab es auch Licht- bzw. Farbpunkte, aber das waren vermutlich die alten Hasen, die wussten, dass der Rest sich an den Klassiker halten würde.  Interessant wurde es dann zur After Show Party. Diese fand nämlich in einem schwarzen Zelt statt. Schwarze Decke, schwarzer Boden, schwarze Wände, schwarz gekleidete Menschen &#8211; das ist die bunte Fashionwelt <img src='http://jewelblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Auf dem <a href="http://www.hugoboss.com/__boss_emag/index.php?cid=de&amp;lan=de&amp;from=index" target="_blank">Laufsteg von Hugo Boss</a> &#8211; Boss Black wohlgemerkt &#8211; gab es übrigens nur wenige dunkle Outfits&#8230;</p>
<p><em>Fotos: <a href="http://www.mercedes-benzfashionweeks.com" target="_blank">Mercedes Benz Fashion Week</a></em></p>
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		<title>Verschmähte Freiheit?</title>
		<link>http://jewelblog.de/2009/schmuck/verschmahte-freiheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 08:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Reiher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schmuck]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Das schöne an Schmuck ist, dass er eigentlich überhaupt nicht notwendig ist und vielleicht die größtmögliche Gelegenheit bietet, sich auszudrücken. Er kann den persönlichen Stil der Trägerin oder des Trägers unterstreichen, Reichtum demonstrieren, Stimmungen und Emotionen wiedergeben, Glauben und Aberglauben symbolisieren, ein modisches, künstlerisches oder...]]></description>
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<p>Das schöne an Schmuck ist, dass er eigentlich überhaupt nicht notwendig ist und vielleicht die größtmögliche Gelegenheit bietet, sich auszudrücken. Er kann den persönlichen Stil der Trägerin oder des Trägers unterstreichen, Reichtum demonstrieren, Stimmungen und Emotionen wiedergeben, Glauben und Aberglauben symbolisieren, ein modisches, künstlerisches oder gar politisches Statement sein und vieles andere mehr. Im Gegensatz zu Kleidung sind wir nicht gezwungen, jeden Tag Schmuck zu tragen. Es gibt keine „Schmuckuniform“, wie es Arbeitsuniformen gibt. Trotzdem scheinen diese unendlichen Möglichkeiten oft ungenutzt. Warum nehmen wir die Freiheiten, die Schmuck bietet, nicht oder nur geringfügig wahr? Was hält uns davon ab, auch einmal etwas Ungewöhnliches, Auffallendes zu tragen? Gewiss, aufzufallen kann unangenehm sein. Bei der Mode ist diese Zurückhaltung jedoch weniger zu spüren. Warum dann beim Schmuck?</p>
<p>Als wir mit <a href="http://www.schmeicheleinheiten.de" target="_blank">schmeicheleinheiten.de</a> am vergangenen Wochenende einige Schmuckstücke auf der Zwickauer Kunst- und Kulturmeile präsentierten, zogen diese zwar die Aufmerksamkeit auf sich, doch des Öfteren bekamen wir auch zu hören: ich bin zu alt oder: das ist nur was für Junge. Ist Alter denn ein Grund, sich nichts Neues mehr zu gönnen und sich mit den Dingen zufrieden zu geben, die bereits etliche Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte hinter sich haben? Die schon angelaufen sind oder vielleicht nicht einmal aus hochwertigen Materialien bestehen? An Liebgewonnenem festzuhalten, ist in Ordnung. Doch sollten wir kurz reflektieren, ob das Altbewährte uns am Herzen liegt, weil es für eine bestimmte Erinnerung oder ein Gefühl steht, oder bloß, weil wir uns daran gewöhnt haben. Wir hörten auch noch einen anderen Einwand bei dieser Ausstellung: das ist aber ganz schön groß, bunt, auffällig. Auch diese Äußerung ist in Ordnung, sofern nicht die Kleidung des Vortragenden etwas anderes vermuten lässt. An Farbigkeit in der Mode wagen sich inzwischen viele heran, aber im Schmuck gewinnt die Vorsicht dann doch schnell wieder die Überhand. Wie gut, dass sich durch preiswerten Modeschmuck diese Hemmschwelle leicht überwinden lässt. Denn ab und zu sollten wir die uns selbst auferlegten Fesseln sprengen und einfach einer Laune folgen, sei es nun in der Kleidung, im Mode- oder Designschmuck.</p>
<p><em>Foto: Schmuck von Tanja Hartmann und Apero switzerland &#8211; über schmeicheleinheiten.de</em></p>
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